“Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) entstand in Anlehnung an die englische Castingshow “Pop Idol” und wurde 2002 das erste Mal von RTL ausgestrahlt. In einem Talentwettbewerb werden der beste Sänger oder die beste Sängerin gesucht. Als Preis erhält der Sieger von DSDS einen Plattenvertrag und mittlerweile auch einen Geldbetrag.
Die jeweilige Staffel beginnt mit den Castings in verschiedenen Städten Deutschlands. Unter allen Bewerbern wählt die Jury Kandidaten aus, die anschließend im “Recall” ihr Können unter Beweis stellen müssen. Unter ihnen werden die besten 15 ausgewählt, die in der ersten Liveshow um den Einzug in die Mottoshows kämpfen. Während bei Casting und Recall die Jury allein über das Weiterkommen der Kandidaten entscheidet, haben die Zuschauer ab der ersten Liveshow die Möglichkeit, ihre Favoriten über ein Telefonvoting weiter zu qualifizieren. Ab der ersten Mottoschow entscheiden nur noch die Zuschauer, die Jury bewertet zwar die Auftritte, hat aber keine Möglichkeit mehr einzugreifen.
Wie keine andere Show im Deutschen Fernsehen ist DSDS mit dem Namen Dieter Bohlen verbunden, der seit der ersten Staffel als Jurymitglied dabei ist. Er polarisiert insbesondere durch seine Sprüche, die wegen ihrer teilweise sehr rüden Aussagen heftig umstritten sind. Neben ihm waren unter anderem Thomas M. Stein, Heinz Henn, Anja Lukaseder, Andreas “Bär” Läsker, Nina Eichinger und Volker Neumüller Juroren. Derzeit sitzen neben Bohlen die brasilianische Sängerin Fernanda Brandao und der Schweizer Sänger Patrick Nuo in der Jury.
Moderiert wird DSDS seit der fünften Staffel (2008) von Marco Schreyl allein, vorher gab es jeweils zwei Moderatoren.
Bisher erfolgreichster Sieger bei DSDS ist Mark Medlock mit 5 Alben und 8 Singles.
DSDS erhielt 2003 den “Deutschen Fernsehpreis” als “Beste Unterhaltungssendung”. Trotzdem wird die Sendung immer wieder wegen ihres “Vorführeffektes” kritisiert.
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15. Mai 2013 um 10:33 Uhr
fastnick



